Veröffentlicht am: 01.11.2019
Autor: Jan Erik Martens

Die schlauen Kinder und der böse Zauberer


An einem sehr sonnigen Tag ging Max, das Kind, in ein schönes Dörfchen. Es hieß „Liebliche Feder“ und hatte 16 Einwohner.

Max sprach: „Hey Leute! Ich habe frische Erdbeeren, Brombeeren und Himbeeren gesammelt! Aber das Feld war in der Nähe von Umuts Schloss! Er hätte mich fast erwischt!“ Umut war ein böser Zauberer, der die Kinder fangen wollte. Außerdem hatte der Zauberer vor, aus ihnen riesige Frösche zu machen, so dass sie die anderen Menschen auffressen. Der Grund war, dass Umut die Welt für sich allein haben wollte! Zum Glück war ihm das noch nicht gelungen! Um ihr schönes Dorf herum befand sich nämlich eine Mauer mit einer unsichtbaren Tür, die sichtbar wurde, wenn man einen geheimen Knopf drückte. Sonst waren an der Stelle nur Mauerteile zu sehen

Eines Tages verließ ein Kind namens Tom das Dorf und lies dabei die Tür offen stehen. Plötzlich tauchte Umut aus einem Gebüsch auf! Tom erschrak und rief: „Um…. Um….  Umut!“ Der Zauberer lachte hämisch, nahm seinen Zauberstab aus der Tasche und auf einmal kam ein grüner Strahl aus dem Stab.

In diesem Moment verwandelte sich Toms Bauch in einen Froschbauch, alles andere wurde nicht verzaubert. Tom versuchte, so schnell er konnte, wieder ins Dorf zurück zu laufen, aber er hatte keine Chance! Umut hatte ihn auch noch klein gezaubert!  Der böse Zauberer steckte Tom in eine Transportbox und lief ins Dorf! Umut freute sich über seinen Erfolg.

Doch damit er zaubern konnte, brauchte er verschimmelte Äpfel, einen Müllhaufen und anschließend weißes stinkendes Kraut. Der Zauberer sperrte weitere Dorfkinder in einen Knast ein, der computertechnisch abgesichert war. So konnte er entspannter diese Dinge suchen. Und mit den neuen Zauberkräften würde er alle Kinder verzaubern.

Lotta, ein kleines blondes Mädchen, sprach ängstlich: „Oh nein! Hier kommen wir nicht mehr raus! Oder doch? Tom, Max und ich sind ja Programmiergenies! Da könnten wir was machen!“

„Ja! Wir hatten ja mal einen Roboter programmiert! Und dies hier läuft über einen Computer! Hey! Da in der Ecke ist ein Programmiertablet!“, antwortete Max.

Die drei Genies programmierten und tatsächlich schafften sie es, die Tür damit zu öffnen.  Da hatten sie Glück, dass ein Programmiertablet in der Ecke war. Und ja, es war ein Tablet! Das mit dem Gerät hatte Umut einfach übersehen.

„Wir gehen mal nach Hause! Der Zauberer wird das ja bestimmt von allein bemerken, dass wir weg sind“, stellten Lotta und Kaja, die schlauen Mädchen, lachend fest. Alle Kinder folgten ihnen. Als Umut nach langer Suche zum Knast zurückkehrte, entdeckte er die offene Tür und schrie: „NEIN! Das ist nicht möglich!“

Vor lauter Wut zerbrach er versehentlich seinen Zauberstab. Dadurch verschwand auch wieder Toms Froschbauch und seine Größe erhielt er ebenfalls zurück. Von nun an brauchten sie alle keine Angst mehr vor den Zauberkräften des Umut haben. Dieser verschwand in seinem Schloß und die Kinder sahen ihn zum Glück niemals wieder.




Diese Geschichte hat mir Janni (Jan Erik, 9 J.) zusammen mit der selbst gestalteten Überschriftsseite geschickt. Die Geschichte wurde von mir nochmal überarbeitet, jedoch war es mir wichtig, seinen Schreibstil nicht zu verändern. Janni ist ein ehemaliges Tageskind von mir, schreibt sehr gerne Geschichten und ist schon von klein an sehr interressiert und begabt in technischen Dingen. 

Wenn auch du im Alter zwischen 6 - 12 Jahren bist und gerne Geschichten schreibst, darfst du mir diese im Kontaktformular senden. Bitte dein Original, wie es du geschrieben hat und ohne dass deine Eltern korrigierend darüber gegangen sind. Die Überarbeitung übernehme ich. Ein selbst gemaltes Bild zu deiner Geschichte wäre toll, aber kein muss. Wenn du Glück hast, wird auch deine Geschichte hier auf meiner Seite veröffentlicht. Das Ganze ist kostenlos. Ich freue mich, von dir zu hören und andere Kinder freuen sich, deine Geschichte vielleicht bald hier lesen zu dürfen.

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