Veröffentlicht am: 23.01.2018
Autor: Antje Wäschle, fiktiv

Regentropfen

Der Regen prasselte an das Fenster. Verträumt schaute ich dabei zu, wie sich die Tropfen einen Weg bahnten. Langsam liefen sie am Glas entlang Richtung Erde. Ich saß gemütlich im Warmen und Trockenem an einem Tisch in einem Cafe. Die Welt gedanklich kurz angehalten, setzte ich die Tasse an meine Lippen und trank beiläufig von meinem ´Tee. Nichts konnte mich in diesem Moment stören. Die Geräusche der anderen Gäste hatte mein Kopf nahezu ausgeblendet. Dafür klang das Klopfen der Regentropfen wie Musik, wie der Klang einer leisen undefinierbaren Medodie, deren Töne zufällig aufeinandertrafen. Die Zeit schien still zu stehen.......

Ein Anfang einer neuen Geschichte? Vielleicht.... ☺

Sind wir nicht auch ein bischen wie Regentropfen? Wenn wir geboren werden, manch einer sanft wie eine Schneeflocke, andere stürmisch wie ein orkanartiger Regenschauer, bahnen wir uns dann unaufhaltsam einen Weg. Den einen reicht zum Leben der Mikrokosmos einer Fensterscheibe, andere erobern Flüsse und Seen, wieder andere wollen das weite Meer erkunden.

Welchen Weg möchstest Du gehen?

Letztendlich entscheidest alleine Du, was Dich glücklich macht.

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